Un konvention

Blick über den Tellerrand:

 

Alle neuen Behindertengesetze jetzt auf unserer Homepage:

Alle neuen Behindertengesetze jetzt auf unserer Homepage:

Das neue Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
(Behindertengleichstellungsgesetz – BGG)

HIER IM WORTLAUT:http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/2016/gesetz-zur-weiterentwicklung-des-behindertengleichstellungsrechts.pdf?__blob=publicationFile&v=2

 Das neue Gesetz des Landes Nordrhein-Westfalen zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (Behindertengleichstellungsgesetz Nordrhein-Westfalen – BGG NRW)

HIER IM WORTLAUT:https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=5420140509100636414

 

Informationen zum neuen Teilhabegesetz:

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/06/2016-06-28-bundesteilhabegesetz.html;jsessionid=5DC170E3D3EBF081698B217EFA9EFA60.s4t1?nn=694676

Mehr Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung sieht das neue Bundesteilhabegesetz vor. Die Eingliederungshilfe wird reformiert, die Assistenzleistungen modernisiert. Das Gesetz wird bis 2020 stufenweise umgesetzt. Ab 2017 erhöhen sich die Freibeträge für Erwerbseinkommen um bis zu 260 Euro monatlich. Die Vermögensfreigrenze liegt dann bei 25.000 Euro. Das Partnereinkommen wird nicht angerechnet.

Teilhabegesetz im Bundesrat

Selbstbestimmt überall dabei sein

Menschen mit Behinderung sollen ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft führen können. Das Bundesteilhabegesetz hilft ihnen dabei. Zum 1. April 2017 wird der Vermögensfreibetrag erhöht. Das Kabinett hat jetzt klargestellt, für wen dieses Schonvermögen gilt.

Mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung und mehr Unterstützung für eine individuelle Lebensplanung. Das ist das Ziel, das im Koalitionsvertrag formuliert wurde. Betroffenenverbände, Länder, Kommunen und Sozialpartner haben sich an der Erarbeitung eines Gesetzentwurfs für das Bundesteilhabegesetz beteiligt. Das Teilhaberecht ist vor allem im Neunten Sozialgesetzbuch verankert. Das Gesetz wurde am 1. Dezember 2016 vom Bundestag beschlossen. Der Bundesrat hat abschließend zugestimmt.

Mit dem Gesetz werden Verfahren vereinfacht. Den Wünschen und Vorstellungen von Menschen mit Behinderung wird mehr Gewicht verliehen. Die Philosophie heißt: heraus aus dem Fürsorgesystem der Sozialhilfe – hin zu mehr Selbstbestimmung. Deshalb werden Einkommen und Vermögen im Sinne der Betroffenen besser berücksichtigt.

Freibeträge werden angehoben

Seit Januar 2017 wurden die Freibeträge für Erwerbseinkommen auf bis zu 265 Euro monatlich erhöht. Zudem steigt die Vermögensfreigrenze für Bezieher von Eingliederungshilfe von nun 25.000 Euro auf 50.000 Euro im Jahr 2020. Das Partnereinkommen wird nicht angerechnet. Bundesministerin Nahles sagte im Bundestag: „Diese lebensfremde Regelung wurde von vielen als ‚Heiratshindernis‘ empfunden. Diese schaffen wir nun ab.“

Durch diese Änderungen werden Menschen mit Behinderung über mehr Geld verfügen. Das erleichtert Betroffenen zum Beispiel, einer Arbeit auf dem regulären Arbeitsmarkt nachzugehen.

Zum 1. April 2017 wird auch der Vermögensfreibetrag bei Menschen angehoben, die Sozialhilfe beziehen: von bislang 2.600 Euro auf nun 5.000 Euro. Davon profitieren Menschen mit Behinderung, die keiner Erwerbstätigkeit nachgehen können. Grundsätzlich gilt diese Regelung jedoch für alle Bezieher von Leistungen nach dem zwölften Sozialgesetzbuch. In einer Verordnung hat die Bundesregierung klargestellt, dass dieser erhöhte Schonbetrag auch für die Ehe- und Lebenspartner sowie alleinstehende minderjährige Personen gilt.

Weniger Fürsorge, mehr Selbstbestimmung

Im parlamentarischen Verfahren wurde geregelt, dass Menschen mit Behinderung wählen können, ob sie länger in ihrem vertrauten Umfeld, der eigenen Wohnung leben wollen. Wer in einer eigenen Wohnung lebt und Assistenz benötigt, ist vom „Poolen“ der Leistungen befreit. Das heißt, die Assistenzleistungen müssen nicht mit anderen Betroffenen geteilt werden. Dazu käme es erst, wenn Betroffene in Betreuungseinrichtungen leben.

Menschen mit Behinderungen sollen leichter auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Sie können jetzt wählen, ob sie in einer Werkstatt bleiben, zu einem anderen Leistungsanbieter gehen oder auf den ersten Arbeitsmarkt wechseln.

Arbeitgeber werden durch ein „Budget für Arbeit“ unterstützt. Wenn sie Menschen mit wesentlicher Behinderung einstellen, erhalten sie Lohnkostenzuschüsse von bis zu 75 Prozent. Das gab es bisher nur in wenigen Bundesländern. Vom Amt werden die Kosten für die erforderliche Begleitung am Arbeitsmarkt übernommen. Das „Budget für Arbeit“ ermöglicht damit eine Alternative zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen.

Zudem wurde das Arbeitsförderungsgelt für die rund 300.000 Beschäftigten in Werkstätten von 26 Euro monatlich auf 52 Euro verdoppelt. Das Arbeitsförderungsgelt ist eine Zusatzleistung zum Arbeitsentgelt für jeden beschäftigten Menschen mit Behinderung in einer anerkannten Werkstatt.

Weitere Änderungen im Überblick

Assistenzleistungen für höhere Studienabschlüsse

Erstmals klargestellt wird, dass die Teilhabe an Bildung eine eigene Reha-Leistung ist. Damit werden Assistenzleistungen für höhere Studienabschlüsse wie ein Masterstudium oder in bestimmten Fällen eine Promotion ermöglicht.

Kein Vorrang der Pflege vor der Eingliederungshilfe

Leistungen der Pflege und der Eingliederungshilfe werden auch in Zukunft nebeneinander gewährt. Es bleibt damit bei der jetzigen Regelung der Gleichrangigkeit beider Leistungen. Die geplante Regelung wird zunächst wissenschaftlich untersucht und in einem zweiten Schritt in allen Bundesländern erprobt. Auf der Grundlage der gesammelten Daten wird eine neue Regelung zum 1. Januar 2023 in Kraft treten. Bis dahin bleibt es bei der heute geltenden Regelung.

Mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in den Werkstätten

Erstmals sollen im Herbst 2017 Frauenbeauftragte gewählt werden. Die Frauenbeauftragte vertritt die Anliegen der Frauen in den Werkstätten gegenüber der Werkstattleitung.

Auch Werkstatträte erhalten mehr Rechte. Für besonders wichtige Angelegenheiten, etwa den Arbeitslohn, hat der Werkstattrat künftig ein Mitbestimmungsrecht.

Leistungen wie aus einer Hand

Künftig soll es nur noch einen Ansprechpartner geben, auch wenn mehrere Träger Hilfen zahlen. Arbeitsministerin Nahles bezeichnet diese Regelung als „großen Fortschritt“. So können sich Menschen mit Behinderungen unabhängig beraten lassen, bevor sie eine Leistung beantragen. Damit kann der richtige Träger rechtzeitig ermittelt werden. Betroffene erhalten so schneller ihren Leistungen. Zudem wird der Bund künftig rund 60 Millionen Euro in eine unabhängige Beratung investieren. Damit werden Betroffene und ihre Familien gut informiert und ausreichend unterstützt.

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) trat am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft. Zu den zentralen Prinzipien der UN-BRK zählt neben dem Schutz vor Diskriminierung insbesondere die „volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft“ (Artikel 3 UN-BRK). Mit dem Bundesteilhabegesetz wird das deutsche Recht im Sinne der UN-BRK weiterentwickelt.

Die XV. Paralympischen Sommerspiele werden vom 7. bis 18. September 2016 in Rio de Janeiro ausgetragen.
Die Paralympischen Spiele, auch Paralympics genannt, sind die Olympischen Spiele für Sportler mit Behinderung und
finden jeweils drei Wochen danach am gleichen Ort statt. Nicht zu den Paralympics gehören die Deaflympics für Gehörlose und die Special Olympics für Menschen mit kognitiver Behinderung.
Hier ist schon einmal eine Einstimmung darauf: yes we can! We’re the Superhumans….:

https://youtu.be/IocLkk3aYlk

(We’re The Superhumans | Rio Paralympics 2016 Trailer

ZEIT-Online:

„UN-Ausschuss: Inklusion ist in Deutschland mangelhaft“:

Für den vollständigen Artikel hier klicken.

„Die UN-Konvention ist ein internationaler Vertrag, in dem sich die Staaten verpflichten, die Menschenrechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten. Der Fachausschuss der Vereinten Nationen hat in Genf überprüft, ob Deutschland die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention korrekt umgesetzt hat und welche Fortschritte bei der Umsetzung der Menschenrechte seitdem erreicht wurden. Stünde auf dem Papier am Ende eine Schulnote, Deutschland bekäme wohl eine glatte Fünf.“

UN Fahne


 

Original-UN-Behindertenrechtskonvention:

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen:

hier klicken

image

Bürgertelefon des BMAS

Sie haben konkrete Fragen zu Themen wie Rente, Minijobs, Kurzarbeit oder anderen Aufgabenbereichen des Ministeriums?

Das Bürgertelefon des BMAS ist von montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr für Sie erreichbar.

Für jeden Themenbereich gibt es spezielle Durchwahl-Nummern, so haben Sie schneller eine Expertin oder einen Experten am Apparat, der oder die Ihnen weiterhelfen kann. In jeweils kurzen Videobeiträgen stellen wir Ihnen die einzelnen Themenbereiche vor.

Bür­ger­te­le­fon zum The­ma Be­hin­de­rung: 030 221 911 006

bÜRGERTELEFON !

 

 

 

bürgertelfon 2

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von YouTube nachzuladen.
Inhalt laden

PGlmcmFtZSBzcmM9IjovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9lS1FnRlhlSTJWYyIgd2lkdGg9IjU0NCIgaGVpZ2h0PSI1NDQiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT48L3A+

 

Graf Fidi – Mitten im Leben leben – Rappen gegen Ausgrenzung:
                                             

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von YouTube nachzuladen.
Inhalt laden

PGlmcmFtZSBzcmM9IjovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9UVjYtc2ltVUVBRSIgd2lkdGg9IjM5MiIgaGVpZ2h0PSIzOTIiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT4=

Veröffentlicht am 24.07.2015

Er sitzt selbst im Rollstuhl. Und er weiß sehr genau, wie sich die alltägliche Diskriminierung konkret anfühlt:
Graf Fidi hat sich in der Berliner Hiphop-Szene einen Namen gemacht.
Mal wütend, mal ironisch und immer auf den Punkt rappt er gegen die Vorurteile an, mit denen sich Menschen mit Handicap Tag für Tag konfrontiert sehen.
Und zu Recht fragt er immer wieder: „Was bitte ist eigentlich behindert?“

Inklusion und Barrierefreiheit sind auch die Themen von Futura-Berlin. Wir helfen Menschen mit Behinderungen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, raus aus dem Heim, weg von der behütenden Familie. Das sagt schon der Claim:
„Mitten im Leben leben“…


 

Auch keine schlechte Idee.....😉
Auch keine schlechte Idee…..😉

 

..... und (nicht nur) zur Urlaubszeit ☀ : Erster barrierefreier Strandkorb😎
….. und (nicht nur) zur Urlaubszeit:

Erster barrierefreier Strandkorb😎
So geht es auch. Statt Strafzettel Sensibilisierung
So geht es auch. Statt Strafzettel Sensibilisierung

 

 

 

 

 

 

 

In 10 Schritten zur eigenen Lego-Figur mit Rolstuhl:
In 10 Schritten zur eigenen Lego-Figur mit Rolstuhl:                                              http://wheelmap.org/anleitung-lego-rollstuhl/

 

 

malbuchKinder-Malbuch der Stadt Salzburg „Mal Anders“ von Phil Hubbe


Münster barrierefrei
Münster barrierefrei

Rübrik „über den Tellerrand hinaus“ (Beispiele aus anderen Städten…):

Münster:
die Broschüre „Mobil mit Behinderung“ ist in einer aktualisierten Neuauflage erschienen. Sie informiert über Verkehr und Mobilität für Menschen mit Behinderung, gibt Tipps zur Nutzung von Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn, Auto, Fahrrad oder Flugzeug und erläutert bauliche Maßnahmen für eine barrierefreie Stadtgestaltung in Münster.

Die Broschüre liegt in der Münster-Information im Stadthaus 1 und im Kundenzentrum Soziales, Hafenstraße 8, aus. Online ist sie im Portal KOMM-Münster abrufbar.
Hier der direkte link zur Broschüre:
http://komm.muenster.org/publikatio…/MobilmitBehinderung.pdf

Interessierte können die Broschüre außerdem anfordern im Sozialamt, Tel. 02 51/4 92-59 94, Fax 0151/4 92-79 01, E-Mail stehling@stadt-muenster.de.

Auf der KOMM-Seite kann eine Liste der Behindertenparkplätze in Münster heruntergeladen werden:
http://komm.muenster.org/pub…/BehindertenparkpltzeMnster.pdf
Die Standorte der Behindertenparkplätze können auch im Online-Stadtplan der Stadt Münster www.muenster.de/stadtplan (dort unter „Verkehr“) angezeigt werden.

 

Auch eine Art „Hilfsmittel“, hat jeder und kostet fast nichts:

Datei 11.12.15, 10 15 03