Angebote für Menschen mit Behinderung

 

 

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Für Menschen mit Behinderung gibt es in Emsdetten verschiedenste Beratungs-, Hilfs- und Unterstützungsangebote. Unter folgendem Link hat die Stadt Emsdetten eine Übersicht über die entsprechenden Angebote auf ihrer Internetseite zusammengestellt:

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Beirat für Menschen mit Behinderung
Darüber hinaus gibt es in Emsdetten auch den Beirat für Menschen mit Behinderung, der wichtige Themen, Anliegen und Wünsche dieser Personengruppe und ihrer Angehörigen entgegen nimmt und Vorschläge und Empfehlungen in politische Gremien einbringt.

Leitfaden „barrierefreie Veranstaltungen“
Sie wollen eine barrierefreie Veranstaltung in Emsdetten organisieren? Dieser Leitfaden gibt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen kurzen Überblick, was grundsätzlich unter einer „barrierefreien Veranstaltung“ zu verstehen ist, was im Rahmen der Veranstaltungsplanung zu beachten ist und wo Sie weitere Informationen erhalten.

Dateianhang: 'PDF'-Datei herunterladen () Leitfaden für die Durchführung barrierefreier Veranstaltungen (0,1 MB)

Mobiles Ringschleifensystem
Die Information des Rathauses verfügt über ein mobiles Ringschleifensystem. Personen mit Hörgerät haben so die Möglichkeit, das gesprochene Wort direkt auf das Hörgerät (Hörgerät auf die Position „T“ oder „MT“ einstellen) zu empfangen.

 

inklusion

 

 

 Angebote für Kinder mit Behinderung Kindergarten und Schule Körperlich und geistig behinderte Kinder haben in Emsdetten die Möglichkeit vom Kindergartenalter bis zum Schulabschluss integrative Einrichtungen zu besuchen. Der Schmetterling e.V. betreibt das integrative Montessori Kinderhaus, in dem behinderte und nichtbehinderte Kinder betreut werden. Während der Grundschulzeit haben die Kinder die Möglichkeit die Paul-Gerhardt-Schule der Stadt Emsdetten zu besuchen. Ebenso verfügt auch die Käthe-Kollwitz-Realschule über einen Integrationszweig. Nähere Informationen über die einzelnen Einrichtungen erhalten sie hier: www.schmetterling-ev.de www.pgs-emsdetten.de www.kks-emsdetten.de Übergang Schule-Beruf Lernen fördern e.V. bietet Menschen mit Behinderung Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung und beim Übergang von der Schule zum Beruf an. Nähere Informationen über die einzelnen Projekte erhalten Sie hier: Lernen fördern e.V. Ansprechpartnerin: Gertrud Eßmann Rheiner Straße 28, 48282 Emsdetten Telefon: 02572 / 8773414 E-Mail: essmann@lernenfoerdern.de www.lernen-foerdern-ev.de
Angebote für Kinder mit  Behinderung
Kindergarten und Schule
Körperlich und geistig behinderte Kinder haben in Emsdetten die Möglichkeit vom Kindergartenalter bis zum Schulabschluss integrative Einrichtungen zu besuchen.
Der Schmetterling e.V. betreibt das integrative Montessori Kinderhaus, in dem behinderte und nichtbehinderte Kinder betreut werden.
Während der Grundschulzeit haben die Kinder die Möglichkeit die Paul-Gerhardt-Schule der Stadt Emsdetten zu besuchen. Ebenso verfügt auch die Käthe-Kollwitz-Realschule über einen Integrationszweig.
Nähere Informationen über die einzelnen Einrichtungen erhalten sie hier:
www.schmetterling-ev.de
www.pgs-emsdetten.de
www.kks-emsdetten.de
Übergang Schule-Beruf
Lernen fördern e.V. bietet Menschen mit Behinderung Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung und beim Übergang von der Schule zum Beruf an.
Nähere Informationen über die einzelnen Projekte erhalten Sie hier:
Lernen fördern e.V.
Ansprechpartnerin: Gertrud Eßmann
Rheiner Straße 28, 48282 Emsdetten
Telefon: 02572 / 8773414
E-Mail: essmann@lernenfoerdern.de
www.lernen-foerdern-ev.de
Emsdetten

Auf Rollen an den Gehegen vorbei

Frieda hat mit Rollstuhl den Stadtpark getestet: Ganz viel Lob und einige offene Wünsche

 
Freitag, 6. Dezember 2019 – 19:00 Uhr

von Ralf Schacke/Newsdesk

 

Foto: prf

 

Opa und Frieda grüßen Mama mit dem Foto aus dem Archepark.

Frieda ist zusammen mit Opa Heinrich zu Besuch im Stadtpark. Und die Begeisterung ist riesig. Nach einem Testlauf ist man sich einig: Überall wird über Barrierefreiheit geredet, hier ist sie auf dem Weg.

Stadtpark unter der Lupe

Denn Frieda Bermann hat den Archepark an der Blumenstraße mit ihrem Rollstuhl unter die Lupe genommen. Opa Heinrich hat sie zusammen mit Ralf Deupmann von den Technischen Betrieben der Stadt begleitet. Angereist ist Frieda mit ihrem Rollstuhl im Lastenbike von Opa Heinrich.

Foto: prf

 

So passt Frieda samt Rollstuhl perfekt in Opas Lastenrad.

Mit diesem Gefährt haben sie so manche Tour unternommen. Im Archepark möchte Frieda hilfreiche Tipps geben, wie der Stadtpark für Menschen mit Handicap attraktiver wird.

Los geht´s: Der Eingangsbereich mit dem Drehtor kann nicht mit dem Rollstuhl genutzt werden, aber am Nebeneingang, wo die Behindertenparkplätze sind, gibt es einen Torbogen aus Holz, hinter dem man gut durch einen barrierefreien Eingang in den Park gelangen kann.

Der Weg führt vorbei am Café Heinrich direkt zur Minigolfanlage. Die ist trotz des guten Wetters geschlossen, wie auch das Café. Tischtennis kann leider nicht gespielt werden und Kugeln für die Boulebahn gibt es nicht.

Gut befestigte Wege

Die Mitarbeiterin im Park soll helfen. Sie verweist auf das Café, hier würde man während der Öffnungszeiten im Sommer Schläger und Bälle sowie Kugeln für die Boulebahn bekommen. Der Sommer scheint – was das angeht – vorbei.

Foto: prf

 

Perfekt: So geht´s trotz Rollstuhl ran an den Tisch.

Die Wege im Park sind gut befestigt, sodass Frieda mit Ihrem Rollstuhl kaum Probleme hat. Mit Futterpäckchen aus dem Futterautomaten, die sie gut erreichen kann, geht es auf Erkundungstour durch den Park.

Erfreulich für die kleine Besucherin ist, dass es im Wirtschaftsgebäude eine Behindertentoilette mit einer internationalen Schließanlage, von der Frieda einen Schlüssel besitzt, gibt. Zudem weisen Schilder im ganzen Park auf diese Toilette hin.

Auf dem Spielplatz kann Frieda nicht so viel spielen, da die meisten Spielgeräte nicht für Menschen mit Beeinträchtigung gedacht sind. Die Vogelnestschaukel gehört da schon mit zu den Lieblingsspielgeräten. Wenn Frieda mit Unterstützung in die Schaukel kommt, ist der Spaß garantiert. Die Sandkiste ist nicht für Frieda geeignet, da sie Ihren Rollstuhl ja nicht verlassen kann. Schön wäre, sagt Frieda, ein unterfahrbarer Matschtisch oder eine Outdoortafel, an der man mit Kreide malen kann.

Hier kann Ralf Deupmann Frieda Hoffnung machen, dass er dafür sorgen wird, dass sie bei ihrem nächsten Besuch im Frühjahr einen Matschtisch und eine Tafel zum Malen vorfinden wird.

Unterfahrbare Tische

Ein Karussell für Rollstuhlfahrer wäre auch ganz schön, meint das Mädchen. Weil Frieda auf allen Spielplätzen nur zuschauen kann, wie die anderen Kinder im Karussell sitzen und sich ganz doll drehen. Das macht schon ein bisschen traurig.

Foto: prf

 

Da lacht sie: Das Café heißt ja wie der Opa.

Dann lacht die Stadtparktesterin im Rollstuhl. Denn eine tolle Sache sind die Tische im Park. An vielen kann das Mädchen jetzt mit ihrem Rollstuhl sitzen, da sie unterfahrbar sind.

Auf der Runde durch den Park wird schnell ein Foto im Bilderrahmen via Handy geschossen und Mama Andrea mit schönen Grüßen aus dem Archepark geschickt. An den Tiergehegen sind die Fütterungsöffnungen auf der passenden Höhe, sodass Frieda problemlos die Tiere füttern kann. Das findet sie toll. Erstaunt ist sie, als ihr Blick auf das Schild vom Café Heinrich fällt. Sie ruft lachend: „Opa, das Café hat ja den gleichen Namen wie du!“

Zum Abschluss darf Frieda einen Blick in die neue Naturforscherhütte werfen und Ralf Deupmann listet auf, wer hier schon alles zu Besuch war und was die Kinder da so machen. „Vielleicht komme ich mit meiner Klasse aus Sinningen auch mal vorbei, und wir verbringen einige Stunden hier im Park“, wünscht sich die kleine Besucherin.

Nach gut zwei Stunden ist ihr Parkbesuch beendet, und Ralf Deupmann bedankt sich bei Frieda mit einem Teddybär für die wichtigen und hilfreichen Anregungen, die er bekommen hat: „Sie werden sicherlich zur Attraktivierung vom Emsdettener Archepark beitragen.“